Rundgang am 16.05.2019

Kurzprotokoll zum Orts-Rundgang und Gesprächsrunde im Bürgerhaus am Donnerstag, den 16.Mai 2019

  • Beginn um 19 Uhr am Treffpunkt hinter dem Rathaus in der Rathaustraße
  • Jürgen Kretzschmar begrüßt im Namen des Vereins Historisches Beuren (VHB) die ca. 55 – 60 Anwesenden sowie die Gemeinderatskandidaten/innen Sabine Hausch, Dr. Michael Buchmann, Roland Krohmer, Cornelia Jathe, Anna Nickles, Frank Wobith, Rainer Maria Schwickert, Dr. Regina Birner und Dr. Hermine De Soto
  • in den einleitenden Worten wird kurz auf die Beweggründe zur Einladung zu diesem Rundgang mit Gesprächsrunde eingegangen, nämlich Meinungen auszutauschen, Fragen zu stellen und sich besser kennenzulernen
  • Werner Boenke als Sprecher der Bürgerinitiative Beuren/Balzholz (BIBB) begrüßt ebenfalls und bittet die Kandidaten/innen um kurze Handzeichen, damit sie für alle Besucher ersichtlich sind; er erläutert kurz die vorgesehene Rundgang-Strecke und die Möglichkeit an den Haltepunkten Meinungen zu äußern sowie unterwegs in den gegenseitigen Gesprächsdialog zu treten
  • mit fachkundigen Ausführungen berichten Jürgen Kretzschmar und Cornelia Sanwald über den derzeitigen Stand für die weitere Nutzung der historischen Gebäude Rathaus Straße 1 sowie Linsenhofer Straße 5 + 7, deren Besitzverhältnisse etc. und die Probleme für die angestrebten Sanierungen
  • hierzu gibt es mehrere Fragen aus den Reihen der Besucher die direkt, auch teilweise von den amtierenden Gemeinderäten, beantwortet werden
  • der Weiterweg führt von der Linsenhofer Straße über die Stocknach- und Neuffener Straße bis zur Turn- und Festhalle
  • hier werden Ansichten und Fragen bezüglich der künftigen Nutzung der Turn- und Festhalleaus den Reihen der Besucher geäußert, ebenso die Parkplatzsituation um die Therme (zusätzliches Parkdeck) oder z.B. auch die Möglichkeiten eines Ausbaus des öffentlichen Nahverkehrs für Thermenbesucher: auch hier werden direkte Antworten und erklärende Fakten von den Gemeinderäten beigesteuert
  • vor bei an der Kleinschwimmhalle und dem Haupteingang der Panoramatherme geht es zum derzeitigen Wohnmobilstellplatz
  • auch hier werden mehrere Alternativvorschläge zu den derzeitigen Planungen eines neuen Stellplatzes am neuen Friedhof sowie einer Hotelansiedelung und den möglichen Standorten geäußert, wobei aufkommende Fragen/Unklarheiten (z.B.welche genauen Flächen sind vorgesehen) erläutert/gezeigt und beantwortet werden können
  • auch die derzeitige Offenlegung des Baches am Neubau der Gastronomie der Therme wird von einem Teilnehmer u.a. thematisiert
  • dabei zeigt sich erneut, dass mit der nötigen Sachkenntnis viel Dinge in ein neues Licht gerückt werden müssen und eine genaue Information als Basis für eine umfassende Bewertung Voraussetzung ist
  • der nächste Halt in der Jahnstrasse zeigt eindrücklich die Auswirkungen des Wohngebäude-Neubaus in der Karlstrasse 22 (Größe des Gebäudes) auf die benachbarten Anlieger und es werden Fragen über Planungs- und Genehmigungsverfahren etc.gestellt und versucht zu klären
  • dieselbe Thematik ergibt sich in der Hohenneuffenstraße in Bezug auf die Baustelle im Farrenstall-Areal, wo es kritische Äußerungen über Gestaltung/Größe etc. der beiden Neubauten gibt
  • die abschließende Gesprächsrunde im Bürgerhaus beginnt etwas später wie vorgesehen, und es haben sich dann auch schon einige wieder auf den Nachhauseweg begeben
  • trotzdem sind noch ca. 35 Personen im Vereinsraum versammelt um  in einer großen Runde im Stuhlkreis, moderiert von Werner Boenke, an einer Dialogrunde teilzunehmen
  • dabei wird auch gezielt die Thematik einer künftigen Bürgerbeteiligung angesprochen, und ein Teilnehmer bittet die anwesenden Gemeinderäte und Kandidaten/innen hierzu ihr jeweiliges Statement abzugeben
  • dieser Wunsch wird auch von fast allen erfüllt. Alle anwesenden Gemeinderäte und Kandidaten (die sich geäußert haben . . .) halten Bürgerbeteiligung für sehr wichtig. Sie sehen die  Möglichkeit und Notwendigkeit diese Bürgerbeteiligung nach den Wahlen in einer neuen Weise anzugehen. Die Regeln dafür sollen Schritt für Schritt gemeinsam entwickelt werden.
  • im offenen, gemeinsamen Dialog zeigte sich wie wichtig es ist miteinander zu kommunizieren um sich gut/besser zu verstehen und kennen zu lernen, und in einer positiven Atmosphäre an denselben  Aufgaben und  den gemeinsamen Zielen zu arbeiten
  • von mehren Teilnehmern wurde diese gelungene Veranstaltung gelobt und von Seiten der BIBB und des VHB ein Dank an alle die da waren ausgesprochen
  • gegen 22.00Uhr offizielles Ende, anschließend noch weitere Gespräche in kleinen Gruppen